Information: Fackelbau

15. September 2021

Hallo liebe Fackelbastler*innen!!

 

Heute kommt, wie schon angekündigt, der erste Schritt zum Bau der wunderschönen Beethovenfackel.

 

 

 

 

 

Auf zwei schwarzen Fackelbastelbögen zeichnet ihr mit einem gelben oder weißen Buntstift eure Linien

nach den Maßen auf der Bauanleitung. Dabei ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen: Die Gesamtbreite

beträgt 53,5 cm und nicht wie angegeben 52,5 cm. Das Reststück rechts schneidet ihr ab.

Weiter geht es mit Schritt 2:

Im zweiten Schritt klebt ihr nun die Vorlagen in die passenden Felder. Die Vorlagen sind etwas größer

als der zur Verfügung stehende Platz. Deshalb mutig voran und an den Rändern soviel wegschneiden, bis es passt und dann mit einem Klebestift aufkleben.

Das Kleben mit Klebestift hat den Vorteil, dass sich später das Papier besser ablösen lässt.

Auch hier ist uns ein Fehler unterlaufen. Die Vorlagen sind nicht spiegelverkehrt gezeichnet. Beim Beethoven ist das

nicht weiter schlimm, bei den Noten ist das Problem schon deutlicher zu sehen.

Deshalb ein kleiner Rettungsversuch für alle, die noch nicht aufgeklebt haben:

Die Notenvorlage mit der schwarzen Seite gegen eine Fensterscheibe kleben (kleine Tesakrepp Streifen) und im Gegenlicht

mit einem schwarzen Filzer die Klebelinien nachzeichnen (siehe Foto). Dann so aufkleben, passt!

Wer schon aufgeklebt hat, lässt es so. Nennen wir es dann künstlerische Freiheit.

Weiter mit Schritt 3:

 

Nun beginnt die Hauptarbeit, das vorsichtige Ausritzen der weißen Flächen. Hierzu ein kleiner Tipp: Um die Stabilität des Beethovenbildes möglichst lange zu gewährleisten, ist es ratsam sich von der Mitte des Bildes nach außen vorzuarbeiten. Dabei möglichst die kleinen Felder und Felder mit vielen Kurven oder Ecken zuerst auszuritzen.

Weiter mit Schritt 4:

Wenn diese Arbeit ohne Handschmerzen beendet ist, entfernt ihr vorsichtig alle Klebereste von den schwarzen Stegen.

Dabei ist ein scharfes Messer hilfreich.

 

 

 

Weiter geht es mit Schritt 5:

Nun habt ihr mit viel Phantasie euren Fackelkarton mit transparentem Buntpapier beklebt.

Das diesjährige Motiv bietet sich ja an hier besonders kreativ zu sein.

 

 

Mit einen nicht zu scharfen Messer oder einem ähnlichen Hilfsmittel und einem Lineal könnt ihr nun die Knickkanten vorfalzen. Hierbei vorsichtig vorgehen.

Schritt 6:

In Schritt 6 könnt ihr erkennen, dass durch das Vorfalzen eine saubere Knickkante entsteht.

 

 

 

 

 

Schritt 7:

In dieser Vorgehensweise bereitet ihr beide Fackelseiten für den Zusammenbau vor.

 

 

 

 

 

 

Schritt 8:

Wenn alles vorbereitet ist, klebt ihr beide Seiten zusammen.

 

 

 

 

 

Schritt 9:

In der Trocknungszeit bereitet ihr einen Innenboden aus festem Karton oder einer dünnen Holzplatte vor.

In die Mitte klebt ihr ein Holzbrettchen, entweder mit einer eingedrehten Schraube als Halterung für eine

Stumpenkerze oder mit einer passenden Bohrung für andere Kerzen.

Beide Brettchen werden mit jeweils zwei Bohrlöchern (M5) für die eventuelle Befestigung eines Fackelstockes versehen.

 

Schritt 10:

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Boden und einen vorbereiteten Deckel klebt ihr auf die vorgesehenen Kanten

Schritt 11:

   

Nach dem Trocknen klappt ihr den Boden und den Deckel hoch und klebt die Motivseiten fest.

Wer mag kann die Kanten noch mit Holzleisten verstärken.

 

Schritt 12:

  Oben auf den Deckel klebt ihr noch schwarze Pappstücke, die vom Abschneiden (Schritt 2) noch übrig waren

und fertig ist die Laterne als Standleuchte.

 

Wer die Fackel mit einem Stock versehen möchte, benötigt für unten noch einen Außenboden aus festem Karton, besser aber einen Holzboden aus dünnem Sperrholz. Die Befestigung erfolgt in meinem Fall über die zwei Schrauben (siehe Schritt 9 und die Bauanleitung „Fackelstock“).

 

Ich hoffe ihr hattet beim Basteln so viel Spaß wie ich.

Viel Freude mit eurer tollen Fackel wünscht euch

Michael Vietoris



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