Italienisch

Wenn man versucht, die Legitimation des Italienischlernens an Zahlen von Muttersprachlern oder der weltweiten Verbreitung festzumachen, wird man nur wenig Legitimation für die Sprache finden. Betrachtet man jedoch die deutschen Außenhandelsbeziehungen mit dem europäischen Ausland, so steht Italien ganz vorne und da es sich in der deutschen Schullandschaft um eine Nischensprache handelt, sind die Aussichten, sich mit der Beherrschung der italienischen Sprache Pluspunkte bei späteren Bewerbungsgesprächen zu verschaffen durchaus nicht gering. Und neben allem Pragmatismus sollte man eben auch die oben genannten schönen Seiten nicht vergessen. Dadurch, dass Italien beliebtes Reiseland der Deutschen ist und die Italiener zudem sehr offen auch gegenüber Ausländern mit geringen Sprachkenntnissen sind, ist Italienisch eine ideale Grundlage zur Förderung interkultureller Kompetenz und den positiven Effekten, die es mit sich bringt, Reisen mit Sprachkenntnissen des Ziellandes durchzuführen.

Die Schüler erfahren, dass die Kenntnis von Fremdsprachen viele Türen öffnet, vielfältige Kontakte schafft und zu einer Offenheit und freundschaftlichen Haltung untereinander führt. Da die Fremdsprachenkenntnisse der meisten Italiener zudem nicht sonderlich differenziert sind, ist die Offenheit und Akzeptanz gegenüber Ausländern, die ihre Sprache sprechen, enorm hoch. Die Schülerinnen und Schüler erfahren so, dass Fremdsprachen neben den Erfordernissen im späteren beruflichen Alltag auch viel mit Beziehungen zu tun haben und die Möglichkeit bieten, intensive Beziehungen mit Menschen anderer Muttersprachen einzugehen. 

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